Über mich

Hallo, ich bin Andreas.

Hier gibt es ein paar Infos, wer hinter aw-sportcoaching steckt.

Am Ende des Tages geht es ja immer um den persönlichen Kontakt und die Kommunikation.

Wie war also der Weg hin zu aw-sportcoaching?

Wie alles im Leben, war es natürlich keine gerade Linie.

Hier also die „Geschichte“ von damals bis heute.

Die frühen Jahre

.. wir überspringen mal die Zeit mit dem Mutter-Kind-Turnen.. 😉

Schon als Kleinstkinder waren unsere Eltern mit meinen Bruder und mir regelmäßig im Wasser. Auch wenn es noch kein Schwimmen war, wir waren 3 Jahre alt, war das Wasser nichts Unbekanntes mehr.

Es folgte Schwimmkurs und Schwimmverein.

Das erste Sportlerleben

Mit dem regelmäßigen Schwimmen im Verein und den Wettkämpfen, klopfte irgendwann die frisch gegründete SG Essen (Startgemeinschaft Essen) an. Hier hatten die Eltern noch das Sagen und entschieden sich gegen das Startorttraining (4-5x/Woche) und „für die Schule“. Es blieb also beim Vereinstraining.

Die erste große Sportleidenschaft

Woher es genau kam, kann keiner mehr so sagen, aber neben dem Jugendkram mit den Freunden (Skateboard, Basketball, Fussball, ..) und dem Schwimmen, fand ich mich irgendwann beim Probetraining zum Judo wieder.

Das war schon cool und machte Spass. Wie bei allen neuen Dingen, war Ehrgeiz und Motivation groß. Erst in der nachträglichen Betrachtung (also viele Jahre später), war es eine Trainingsgruppe, die unterschiedlichen Leistungsstände in der Gruppe berücksichtigt hat.

Vereinswechsel und mit einem Mal war da jemand, der mit den Athleten auch einzeln gearbeitet hat. Es gab die Gruppen und die Gruppenaufgaben, aber auch ein individuelles Fördern. Mit 17 Jahren war ich dann alt genug mit der Perspektivgruppe der JKG Essen zu trainieren. Hier waren die „großen Jungs“ aus der Bundesliga.

Förderung und Herausforderung, Fleiß und Motivation trugen Früchte. Es folgten Einsätze in der Regionalliga und die Qualifikationen zu Landesmeisterschaften.

Mit dem Abschluss der Schule war im Zivi-Jahr viel zeit für Training. Es folgten Einsätze in der Bundesliga und die Berufung in den NRW- Landeskader (und damit einen sehr guten Einblick in Leistungssport-Strukturen).

Hier zeigte sich zum ersten Mal, was individuelle Förderung und einem guten Jahres- und Wochenplan zu erreichen war.

Im letzten Jahr der U21 war es dann so: Ligawettkampf zur Vorbereitung der internationalen Deutschen Meisterschaft. Schwere Verletzung am Knie, 2 Operationen, Das Jahr war gelaufen.

Es folgten noch ein paar Jahre mit der Bundesliga-Mannschaft. Aber der Wegfall des Vereinstraining (individuelle Förderung), Abstieg der Mannschaft, europäische Konkurrenz um Startplätze und die Zeitforderungen durch die Universität führten zu mittleren Jahren.

Nach dem Eintritt ins Berufsleben und ein paar kleineren Verletzungen stand ich also vor Wahl:

Nur „ein wenig Judo“ oder ganz aufhören..

So halbe Sachen waren nie mein Ding.

Orientierungszeit

Die (aktive) Zeit mit Judo war also vorbei. Schwer genug das zu akzeptieren. Aber Sport sollte es schon weiter sein und ich hatte sehr viel aus der Trainingsstrukturierung und Periodisierung mitgenommen.

Die Geschichte mit dem Fitnessstudio begann harmlos, doch auch hier hatte ich neben den „Erzählern“ schnell auch 1-2 Leute gefunden, die wirklich Ahnung hatten.

Tägliches Trainings, Split-Pläne, erste Periodisierungen.. Doch dann war dieser eine Tag:

Sommer, 26 Grad, blauer Himmel und ich stand im Eingangsbereich des Studios. Wieder in den Keller, wie die 250 Tage davor auch?

Umgedreht und eine Runde um den Baldeney-See in Essen gelaufen.

Der Ausdauersport und Trainer-Dasein

Neben den ersten, autodidaktischen Versuchen mit so ziemlich jedem Anfängerfehler, bin ich dann bei einem Lauftreff gelandet.

Zum Treff hin fuhr ich dann irgendwann mit dem Rad, Auto lohnte sich nicht. Bei einer der vielen Laufrunden am See kam dann das Gespräch auf:

„Du läufst, fährst Rad und bist früher geschwommen.. mach doch mal Triathlon..“

Was folgte, war eins der Schlüsselerlebnisse überhaupt:

Ab ins Freibad, schwimmen üben. Das letzte Mal Schwimmtraining war weit über 10 Jahre her. Wird schon klappen, 400m einschwimmen im 50m-Becken.

25m „wie früher“, 25m „irgendwas ist anders..“, Wende, „25m oh oh das geht nicht gut aus..“, „25m .. selten war ich so froh mich an der Wand festhalten zu können..“

Schwimmen nach 100m beendet.

Warum war das so? Fit bist du doch, gelernt hast du es auch, warum hat es nicht geklappt?

Ich fing also an zu Lesen. Zeitschriften, Bücher, Internet.

Es folgte der erste Triathlon auf einem Leih-Rad. Der Virus war da. Es folgten Sprintdistanzen, Olympische Triathlons und irgendwann auch eine Mitteldistanz (Köln, mit einer Sprintdistanz am Tag davor).

Im neuen Verein gab es eine Liga-Mannschaft und regelmäßiges Training. Beides war richtig toll.

Beim Schwimmtraining kamen immer öfter Fragen der Anderen, wie dies oder jenes im Schwimmen geht. Irgendwann stand ich am Beckenrand des Schwimmtrainings und leitete dies. Selbst trieb ich mich auf den europäischen Mitteldistanzen herum.

Mit dem Start der Ausbildung zum Triathlon Trainer-C (2014) sollte eine fundierte Ausbildung her. Es war ein „goldener Jahrgang“ der Ausbildung und eine großartige Zeit.

2015 folgte in Roth die erste Langdistanz (wollte beim Zusehen 2014 standhaft sein, hat nicht geklappt 😉 )

2016 die sehr harte Langdistanz in Canada (Whistler).

Mit der Ausbildung zum Triathlon Trainer-B und dem Abschluss 2018 gab es, neben der großartigen Ausbildung, tolle Kontakte zu den Trainern hinter national und international, erfolgreichen Athleten.

Seit 2016 gab es also die Trainingsgruppe aw-sportcoaching.

Seit dem Start gab es diverse Schwimmseminare, Teilnahme der Athleten an den 70.3 WMs in jedem der Jahre. Der Trainingscamp Fuerteventura ist gestartet.

Aber die Geschichten darum könnt ihr besser auf der Facebook-Seite nachlesen.